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Ab jetzt gibts Film- und Diskussionsabende zum Thema Porno im ANACONDA, dem Frauencafé der Uni Bielefeld (Raum U/V2). Offen für alle Frauen und Trans*.

1. Termin
16.02. 19:00 DOKU, anschließend DISKUSSION

Worum uns es geht
Wir möchten die emanzipatorischen Seiten von Pornographie in einem feministischen Kontext erschließen. Darum wollen wir uns auch mit „anderen“ Formen der Pornographie als dem Mainstream-Porno auseinandersetzen.

Eine ganze Industrie verdient ihr Geld mit dem Verkauf von normierten Körpern und normierter Sexualität. (Frauen-)Körper werden zu stets verfügbaren, willigen Objekten degradiert und teils erniedrigend dargestellt. Wir möchten im Bewusstsein von (Hetero-)Sexismus, Rassismus, Kapitalismus und anderen Herrschaftsverhältnissen Pornographie als gesellschaftliches Phänomen diskutieren.

Pornographie ist nicht gleich Sex. Pornographie ist ein Medium, das Sex transportiert, kanalisiert und reproduziert. Pornographie ist Symptom einer sexualisierten Gesellschaft, kann jedoch nicht synonym für „den“ Sex einer Gesellschaft stehen. Feministische Kritik an Pornographie ist daher nicht ohne Kritik an patriarchalen Gesellschaftsstrukturen (oder „vorherrschenden Konzepten von Männlichkeit und Macht“)möglich.

Pornographie kann nie pauschal als nur lustvoll oder nur gewalttätig bewertet werden. Wir glauben, dass Pornos mehr hergeben als die Pole „Geil“ und „Gewalt“. Wir möchten diskutieren, ob bzw. wie Pornographie als Dekonstruktion von Geschlechternormen, als Informationsquelle, als „sexuelle Redefreiheit“, als Möglichkeit der persönlichen Entfaltung genutzt werden kann. Ziel ist die Aneignung von Pornographie jenseits von Sexismus und Herrschaft.

Indem wir einen Diskussionsraum schaffen, möchten wir dich zu einer Auseinandersetzung mit Theorie und Praxis von Pornographie einladen. Wir wollen einen Sprachraum schaffen, in dem es möglich ist, gemeinsam über Pornographie, Sexualität und Gesellschaft zu sprechen.
Was bieten wir an?

Wir möchten die emanzipatorischen Seiten von Pornographie in einem feministischen Kontext erschließen. Darum wollen wir uns auch mit „anderen“ Formen der Pornographie als dem Mainstream-Porno auseinandersetzen.

Eine ganze Industrie verdient ihr Geld mit dem Verkauf von normierten Körpern und normierter Sexualität. (Frauen-)Körper werden zu stets verfügbaren, willigen Objekten degradiert und teils erniedrigend dargestellt. Wir möchten im Bewusstsein von (Hetero-)Sexismus, Rassismus, Kapitalismus und anderen Herrschaftsverhältnissen Pornographie als gesellschaftliches Phänomen diskutieren.

Pornographie ist nicht gleich Sex. Pornographie ist ein Medium, das Sex transportiert, kanalisiert und reproduziert. Pornographie ist Symptom einer sexualisierten Gesellschaft, kann jedoch nicht synonym für „den“ Sex einer Gesellschaft stehen. Feministische Kritik an Pornographie ist daher nicht ohne Kritik an patriarchalen Gesellschaftsstrukturen (oder „vorherrschenden Konzepten von Männlichkeit und Macht“)möglich.

Pornographie kann nie pauschal als nur lustvoll oder nur gewalttätig bewertet werden. Wir glauben, dass Pornos mehr hergeben als die Pole „Geil“ und „Gewalt“. Wir möchten diskutieren, ob bzw. wie Pornographie als Dekonstruktion von Geschlechternormen, als Informationsquelle, als „sexuelle Redefreiheit“, als Möglichkeit der persönlichen Entfaltung genutzt werden kann. Ziel ist die Aneignung von Pornographie jenseits von Sexismus und Herrschaft.

Indem wir einen Diskussionsraum schaffen, möchten wir dich zu einer Auseinandersetzung mit Theorie und Praxis von Pornographie einladen. Wir wollen einen Sprachraum schaffen, in dem es möglich ist, gemeinsam über Pornographie, Sexualität und Gesellschaft zu sprechen.

Raumregeln. Wir möchten

• gemeinsam diskutieren und den Rahmen gestalten: der Kurs ist, was du daraus machst!
• mit Respekt und ohne Angst miteinander umgehen, Grenzen respektieren.
• offen, aber auf einer minimalen Grundlage miteinander diskutieren: Wenn du mit Pornographie grundsätzlich nicht einverstanden bist, komm bitte nicht.

Wer wir sind

Wir sind eine selbstorganisierte Gruppe von Frauen, die sich nicht nur mit Pornographie, sondern mit vielfältigen feministischen und queeren Themen befassen. Wir verstehen uns als Feministinnen und beziehen uns positiv auf Sex(-ualität) und Körper. Zwar haben wir die Veranstaltungen geplant, jedoch verstehen wir unsere Vorbereitung immer als Einladung, Geplantes zu verändern und die Abende selbst zu gestalten.

Über eine Mailingliste senden wir Euch gerne Informationen, Texte, etc. zu. Die Liste liegt im Anaconda und bei den Veranstaltungen selbst aus.